Montag, 1. August

Ich habe mich mit dem Team bekannt gemacht und wir haben über die Aufgabenverteilung gesprochen. Da es in dem Förderprogramm für dieses Projekt ausdrücklich um die digitale Selbstbefähigung (also um meine!) geht, kann ich die technischen Arbeiten auf keinen Fall komplett an andere delegieren, sondern muss zumindest jeden einzelnen Schritt mitgehen und verstehen lernen. Ziel ist ja, dass ich die nächste digitale Ausstellung ganz allein und ohne fremde Unterstützung auf die Beine stellen kann. Haha!

Momentan bin ich da von der Ausstattung her ziemlich ausgebremst. Meine gesamte Hardware ist hoffnungslos veraltet und den Dimensionen meines Vorhabens nicht annähernd gewachsen. Ich brauche dringend einen neuen Computer! Auf meinem jetzigen läuft ein morsches Betriebssystem und ich installiere nun als Not- und Zwischenlösung eine aktuellere Version, auf der zumindest meine Hauptprogramme noch laufen. Peripheriegeräte und Drucker müssen daran angepasst und ebenfalls geupdatet werden, was total mühselig ist. Nichts klappt auf Anhieb, alles dauert gefühlte Ewigkeiten.

Und was mich auch nervt: Dieses nerdmäßige Denglisch! Bei unserem Meeting kamen unendlich viele für mich unbekannte oder schwammige Begrifflichkeiten auf, die ich erst einmal abklären musste. Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen kann. Das ist eine extrem andere Welt, in die ich da eintauche.

Aber für das Projekt an sich öffneten sich plötzlich noch einmal völlig neue Perspektiven. Das Brainstorming war sehr befruchtend!